CSI: New York #3.14 „Alibi auf Rechnung“

2007
12.16

Es ist ja allgemein bekannt, dass CSI: NY die einzige der drei CSI Serien ist, bei denen ich Pärchenbildung akzeptieren würde. Und so beschert uns diese Folge einen sehr schönen Danny/Lindsay Moment, der zwar nicht ganz an den aus Folge #3.02 heranreicht, aber dennoch schön ist.

Aber vielleicht erst mal zum Wesentlichen: Der Leiter einer Marketingfirma wird tot in einem Streusalzwagen gefunden (sehr nett gemacht, als der Streuwagen plötzlich blutiges Salz in New York verteilt. Auf eine solche Idee muss man auch erst einmal kommen…), unter Verdacht seine beiden Partner und eine Frau, die durch einen Golfball, der in demselben Salz gefunden wurde, ausfindig gemacht werden konnte.

Der zweite Fall führt das CSI Team in ein Hotel. Dort wurde auf der Herrentoilette eine tote Frau gefunden, die recht schnell als Mann identifiziert wird. Aufgrund der Tatsache, dass in dem Hotel gerade ein Kongress stattfand sieht sich das CSI Team mit einer Menge tatverdächtiger konfrontiert.

Der erste Mord läuft unter dem Motto dumm gelaufen! Weil er Unterlagen über vermeintliche Fortbildungen für einen Mitarbeiter fand wurde der Leiter der Marketingfirma umgebracht. Was der Täter nicht wusste: Die vermeintliche Fortbildung war nur ein Fake! In Wahrheit traf sich der Mitarbeiter nur mit einer Frau und hatte sich die Fortbildung bei einer Alibifirma gekauft!

Der zweite Mord ist ein klassischer Fall von gekränkter männlicher Eitelkeit. Als ein Besucher des Kongresses bemerkte, dass die Frau, mit der er flirtete in Wahrheit ein Mann war, drehte er durch und ertränkte sie im Herrenklo.

Es ist klar, die Fälle sind es nicht, die mich bei dieser Folge begeistert haben. Vielmehr ist es die Geschichte um Lindsay, die hier gestrickt wird. Lindsay verlässt das CSI Team, um in Montana als Zeugin bei einem Mordprozess auszusagen. Bei besagtem Mord kamen alle ihre Freundinnen ums Leben und Lindsay war die einzige Überlebende. Interessant sie so für eine Weile verschwinden zu lassen (Schauspielerin Anna Belknap war während des Drehs schwanger, was man auch in den ersten Folgen von Season 3 schon deutlich merkt), mir stellt sich die Frage, ob diese Geschichte noch einmal aufgegriffen wird. Als sich Lindsay von Mac und Stella verabschiedet beobachtet Danny die Szene vom Fahrstuhl und als Lindsay Mac umarmt sieht man ihm deutlich an, dass er lieber an Macs Stelle gewesen wäre. So ist es auch für Fans dieses Pairings wirklich gemein, dass wir keine wirkliche Abschiedsszene zwischen den Beiden mehr bekommen, denn im Verlaufe der Folge schaffen beide es sich dauernd zu verpassen. Das mündet in der letzten Szene, als Lindsay schon im Taxi sitzt und gerade losfährt und Danny gerade noch einmal sieht. Schade, da hatte man natürlich für alle Danny/Lindsay Shipper mehr machen können. Aber so gesehen bleibt natürlich die Frage, was passiert zwischen den Beiden, wenn Lindsay wieder kommt.

Eine gute Folge, die bei mir vor allem wegen der großen Danny/Lindsay Momente punkten kann. Die Fälle an sich sind nun nicht so richtig die vom-Hocker-Reißer und daher gibt es ordentliche 8 von 10 Punkten. 

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