Ja das große Finale einer eher mäßigen Staffel. Mag hart klingen aber viel ist nicht passiert im sechsten Jahr von CSI. Zumindest nichts was einen nachhaltig vom Sessel gerissen hätte. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens das Finale überzeugen kann.
Die erste Szene verspricht gleich einiges. Im Lucky Dragon Casino kommt es erst zu einer Schießerei und schließlich zu einer Geiselnahme. Brass und eine Spezialeinheit sind sofort vor Ort und als Brass erfährt, dass der Unterhändler erst in einer Stunde ankommen soll, beschließt er selber mit dem Geiselnehmer zu reden.
Ein durchaus interessanter Fall und natürlich ein Cliffhanger, der einen zwangsweise dazu nötigt den zweiten Teil des Finales auch noch anzusehen, da nicht aufgeklärt wird, ob Brass seine Schussverletzung überlebt.
Das klare Motiv der Folge ist Betrug und Misstrauen. Wunderbar vorgetragen im Fall an sich. Sowohl die Ehefrau als auch ihr Mann haben sich gegenseitig betrogen. Sie hatte eine Affäre mit dem 20 Jahre jüngeren Nachbarssohn, er hatte sich eine Prostituierte bestellt. Und auch im CSI Team wird diese Thematik umgesetzt. Warrick zieht voreilige Schritte, als er seine Frau mit einem anderen Mann im Casino sieht. Es kommt zum Streit, indem klar wird, dass Tina nur Warricks Geburtstag in dem Casino geplant hatte.
Eine solide Folge, mit einem soliden Fall, deren einziger echter Höhepunkt der Cliffhanger um Brass ist. Daher 7 von 10 Punkten.