CSI 6.24 „Auf Leben und Tod (2)“
Brass ist schwerverletzt in die Klinik eingewiesen worden. Die ersten Minuten der Folge sind allein ihm und seinen Gefühlen während seinen ersten Momenten im Krankenhaus gewidmet. Es kommt zum Herzstillstand, der, wenn ich ehrlich bin, auch beinahe mich zu selbigen gebracht hat, denn für mich ist Brass eine Institution bei CSI und dazu mein liebster CSI Cop überhaupt und somit jemand, der nun wirklich nicht nach einer Schusswunde sterben sollte. Wir erfahren, dass Brass 55 ist, und Grissom einst beauftragte sich im Falle eines Falles um seine medizinische Versorgung zu kümmern, da er nicht glaubt, dass es seine Tochter Ellie wirklich interessiert und Grissom für ihn der einzige ist, dem er jederzeit sein Leben anvertrauen würde. Eben dieses Versprechen stellt Grissom nun vor die Frage, ob er der Operation an Brass zustimmen soll. Es zeigt sich das erste Mal die Verbundenheit der Beiden.
Dieses Mal hat es das CSI Team, trotz des Schicksalsschlages um Brass, erneut mit zwei mehr oder minder obskuren Mordfällen zu tun. Grissom und Sara untersuchen den Tod eines Mannes, der ohne Kopf auf Bahngleisen gefunden wird. Anhand seiner Wespentaille kann der Mann schließlich identifiziert werden. Er war Mitglied einer Gruppe, die die großen Schlachten des Sezessionskrieges nachstellte. Bei einem vermeintlich nachgestellten Duell kommt es schließlich zu seinem Tod. Sein Chauffeur und Angestellter wollte ihm einen würdevollen Tod verschaffen, verbrannte die Kleidung inklusive des Korsetts und legte ihn auf den Bahngleisen ab.
Catherine hat es mit dem Fall eines Mannes zu tun, der tot in seinem Hotelzimmer gefunden wurde. Das Team verdächtigt zunächst die Prostituierte, die in der Nacht des Todes mit ihm zusammen war, jedoch stellt sich schließlich heraus, dass er an einem diabetischen Schock starb. Die Diagnose seiner Diabetes hatte ihn so schwer getroffen, dass er Trost in immensem Alkohol- und Drogenkonsum suchte, was schließlich seinen Tod bedeutete.
Während das CSI Team mit der Aufklärung der Morde beschäftigt ist kämpft Brass nach der Operation, der Grissom schließlich doch zugestimmt hat, weiter um sein Leben. In der Zwischenzeit ist auch Brass’ Tochter Ellie in Vegas eingetroffen, jedoch macht sie nicht den Eindruck, als würde sie sich wirklich um ihren Vater sorgen. Stattdessen erkundigt sie sich nach Brass’ Pension, was Sofia zu der Aussage herablässt, Ellie würde wie ein Geier über ihrer Beute kreisen. Gegenüber Grissom macht Ellie schließlich deutlich, dass sie denkt, dass Brass sie schon lange aufgegeben hat. Grissom macht ihr aber anhand eines Bildes von ihr, dass auf Brass’ Schreibtisch steht, klar, dass Brass sie trotz allem nie aufgehört hat zu lieben.
Nach einem weiteren beinahe Herzstillstand, der mich wirklich fertig gemacht hat, da ich nun wirklich dachte, dass Brass nun tatsächlich doch noch stirbt, wacht Brass endlich auf. Das Begrüßungskomitee bestehend aus dem gesamten CSI Team hat sich vor seinem Zimmer versammelt. Eine wunderschöne Szene, die den Zusammenhalt im Team wundervoll widerspiegelt.
Ja, und dann hätten wir die letzte Szene. Grissom, der für mich der mit Abstand unpaarigste von allen CSI – Ermittlern ist, liegt auf einem Bett, sinniert über das Leben und den Tod mit einer Frau. Als diese Frau sich zu ihm herunterbeugt erfährt der Zuschauer, dass es Sara ist. Ja, was soll man davon halten!? Grissom und Sara. Zweifelsohne ein Pairing, dass viele Fans hat, doch ich gehöre definitiv nicht dazu. Für mich war Grissom immer ein Mann, der in keine Beziehung passt und wenn hätte ich mir höchstens eine Beziehung zu Catherine, aber nicht zu Sara vorstellen können. Bleibt abzuwarten ob und wie diese Beziehung in Season 7 weitergeführt wird und inwiefern sie Einfluss auf das gesamte Team nehmen wird.
Eine sehr gute Folge, mit emotionalen Momenten rund um Brass’ Schussverletzungen und zwei mehr als gelungenen Fällen. Einzig die letzte Szene hinterlässt mich ein wenig zweifelnd und daher gibt es nicht die volPunktzahl sondern nur 9 von 10.
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